Startseite
Newsletter abonnieren

News

TOMMY GABEL - DREI WEITERE SOLO-SHOWS IM APRIL
Es ist wieder soweit und Tommy Gabel wandert erneut, nur mit Akustikgitarre bewaffnet, auf Solo-Pfaden. Der musikalische Bezug zu seiner Haupt- und Herzensband Against-Me! sorgt dafür, dass Tommy Gabel nicht in die Singer/Songwriter-Schmalz-Ecke abdriftet, sondern seine meist politisch gefärbten Lieder wütend, schreiend, protestierend und stets voll authentischer Innbrunst vorträgt. Im April kommt er für drei Solo-Shows nach Deutschland.

Auf Tour wird Tommy Gabel von Dave Hause, dem Frontmann der "The Loved Ones" unterstützt. Der Vorverkauf hat bereits begonnen.


A PLACE TO BURY STRANGERS - NEUE EP IM FEBRUAR UND TOUR IM APRIL
Die lauteste Band New Yorks ist zurück! Selbst die Mitarbeiter des Labels Cargo Records, auf welchem die neue EP "Onwards To The Wall" am 10.02. erscheinen wird, mussten den Regler beim Probehören auf halbe Kraft stellen, weil es ihnen einfach die Ohren weggeblasen hat. A PLACE TO BURY STRANGERS haben ihr neuestes Werk selbst produziert; herausgekommen ist der Sound einer Band, die alles unter Kontrolle hat und deren Musik über alle Grenzen hinwegsprengt. Ein Hörerlebnis zwischen 60's-Loops, bedrohlich-atmosphärischer Stimmung und einer Lautstärkewahrnehmung in völlig neuer Dimension. "Onwards To The Wall" ist ein frisches, künstlerisches Statement der Band mit welchem ein neues Kapitel in der Geschichte von APTBS beginnt: ein Vorgeschmack dessen, was man schon am Horizont erahnen kann... Etwas Großartiges kündigt sich an! Bald kann man das Ganze auch live erleben, wenn A PLACE TO BURY STRANGERS für einige Konzerte nach Deutschland kommen.


VEGA - VINCENT IST DA!
VEGA! Ein Name, der wie Nebel über der Szene liegt.
Von der Juice 2011 nach Casper als bester Newcomer des Jahres geehrt, ist der Frankfurter 2012 ganz oben in der Hip Hop Szene angekommen.
Nur wenige Musiker schaffen es, auch noch 2 Jahre nach ihrem Debütalbum Konzerte auszuverkaufen und die Hallen zum Überkochen zu bringen. Vega schaffte es!
Mit dem neuen Release (13.01.) „Vincent“ und kommt nun endgültig der verdiente Erfolg der Freunde von Niemand. Auch in Deine Stadt!
Vincent ist da! und er macht alles Kaputt!


MONSTER BASH 2012 - REFUSED ALS HEADLINER BESTÄTIGT
Ohne zu übertreiben kann man das wohl eine kleine Sensation nennen. Jahrelang gab es immer mal wieder Gerüchte um eine Wiedervereinigung der Hardcore-Punk Legende. Dieses Jahr ist es nun wirklich passiert: REFUSED sind als Headliner des MONSTER BASH 2012 bestätigt. Fast 14 Jahre nach dem die Band sich im Oktober 1998 aufgelöst hat werden Dennis Lyxzén, Kristofer Steen, Jon Brännström und David Sandström die Träume so mancher Fans wahr werden lassen und die Columbiahalle am 27. April 2012 in einen Hexenkessel verwandeln.

Komplettiert wird das diesjährige Programm von HAZEN STREET, I AM THE AVALANCHE, SET YOUR GOALS und BANQUETS. Somit liest sich das MONSTER BASH 2012 Line-Up wie folgt:

REFUSED * LAGWAGON * HOT WATER MUSIC ZSK * ANTI-FLAG * DRITTE WAHL * HAZEN STREET BOUNCING SOULS * SET YOUR GOALS * THE WONDER YEARS CHUCK RAGAN * I AM THE AVALANCHE * THE MENZINGERS KILL HER FIRST * MAKE DO END MEND * RED CITY RADIO BANQUETS

Ab sofort gibt es die HÄTTE ICH MAL DAS DIE KATZE IM SACK TICKET GEKAUFT Tickets an allen VVK-Stellen zum Preis von 44,00 Euro zzgl. Gebühren. Die beliebten und limitierten Hard-TIckets werden im Laufe der nächsten Woche an ausgewählten Berliner VVK-Stellen erhältlich sein. Zusätzlich gibt es ein auf 100 Stück limitiertes Kontingent an 5-Freunde-Ticket zum Preis von 190,00 Euro zzgl. Gebühren.

27.04.12 Berlin – Columbia-Gelände
präsentiert von
VISIONS, OX & LIVEGIGS.DE, PETA2
IN-YOUR-FACE.DE, STAR FM, BERLINONLINE.DE


SNOW PATROL - VIER ZUSATZKONZERTE IM SOMMER
Spätestens seit ihrem Album "Eyes Open" aus dem Jahr 2008 und der Übersingle "Chasing Cars", dem Nachfolge-Album "A Hundred Million Suns" sowie den Hits "Crack The Shutters" und "Take Back The City" gehören SNOW PATROL zu den erfolgreichsten Bands Großbritanniens.

Die vier, im Frühjahr dieses Jahres stattfindenden Konzerte in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München waren bereits vor dem Jahreswechsel restlos ausverkauft. Im Juni und Juli 2012 kehrt das sympathische Quintett um Mastermind Gary Lightbody nun für vier weitere Auftritte in Hamburg, Berlin, Dresden und Köln nach Deutschland zurück.

Der exklusive Vorverkauf für die Sommer-Konzerte startet am 12. Januar um 10:00 Uhr über www.snowpatrol.com. Am 13. Januar um 10:00 Uhr beginnt dann der allgemeine Vorverkauf. Tickets für alle Shows gibt es im Internet am günstigsten unter www.x-why-z.eu und www.tickets.de oder an allen bekannten VVK-Stellen.


JAY BRANNAN - NEUE TERMINE FÜR MAI 2012
Es ist soweit! Jay Brannan kommt im Mai 2012 für 5 Termine nach Deutschland. Das Multitalent gehört zu den wenigen Ausnahmen, die sich sowohl im Film- als auch im Musikbusiness erfolgreich etabliert haben und hat es außerdem geschafft, seine beiden Leidenschaften zu verbinden. Passend zum Frühling, kommt der Singer-Songwriter mit neuen melodiösen und eingängigen Folk-Songs im Gepäck für einige Termine zurück nach Deutschland.


ANTI-FLAG - NEUES ALBUM IM MÄRZ UND TOUR IM APRIL 2012
2012 holen Anti-Flag zum großen Schlag aus: „The General Strike" ist nicht nur der Titel ihres neuen, für März 2012 angekündigten Albums (Sideonedummy Records / Cargo), sondern auch das Motto, mit dem das Punk-Quartett aus Pittsburgh/Pennsylvania im April mehr Power denn je in deutsche Clubs bringen wird.
Anti-Flag blicken auf das prägendste Jahr ihrer Bandgeschichte zurück, in dem die sozial und politisch engagierten Musiker weltweit neue Hoffnung schöpfen konnten. Die vom New Yorker Broadway ausgehenden Occupy-Proteste haben die neuen Songs von Frontmann Justin Sane, Chris #2, Chris Head und Drummer Pat Thetik nachdrücklich beeinflusst– von Hardcore-lastigen Ohrwürmern bis The Clash-inspirierten Polit-Hymnen weist das neue Album eine größere Abwechslung denn je auf und ist Zeugnis für die Reife der Band auf ihrem mittlerweile achten Album. Auch inhaltlich ist die Band motivierter und zielgerichteter wie nie zuvor.
"Europa und unsere Fans dort waren schon immer die größten Unterstützer von Anti-Flag", erklärt Bassist Chris #2 in Hinblick auf die Tour. "Um unseren Fans dort etwas zurückzugeben hören wir auf die Wünsche unserer Freunde und haben die Tour in sehr kleine Locations gebucht, um sicherzustellen, diese Konzerte so persönlich und in engster Fanbindung wie nur möglich zu spielen".


I AM THE AVALACHE - KÖLN SHOW AUF DEN 19.02.2011 verlegt
Das Konzert von I AM THE AVALANCHE in Köln wird nicht wie geplant am 17.12. stattfinden, sondern ins nächste Jahr verschoben!

NEUER TERMIN: 19.02. KÖLN, UNDERGROUND

Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit!


AFI

Keine aktuellen Termine vorhanden



Links

 Pressematerial
 AFI bei Amazon
 http://www.afireinside.net/
 Myspace


Künstlerinfo

„Crash Love“ ist mit Sicherheit kein Konzeptalbum oder gar eine Rock-Oper in vollem Umfang, dennoch passen die Songs thematisch alle zusammen. Der Albumtitel kann als Befehl verstanden werden, als eine destruktive Art zu lieben oder als Verlangen nach einer Beziehung, die unvermeidbar gerade zu ins Verderben steuert. Die Texte einiger Songs schlagen den Bogen von Verehrung bis zum Verlangen, das einstige Objekt der Begierde fallen zu lassen. Die Songs sind aus zwei Perspektiven entstanden, aus einer sympathisierenden und einer kritischen, genau so wie sie eine Beziehung von innen und von außen beschreiben.“ --- Davey Havok

„Crash Love“, AFIs achtes Studioalbum ist in der Tat nicht nur von der sich stetig verändernden Chemie innerhalb der Band inspiriert, sondern auch von ganz persönlichen Dingen der Bandmitglieder, doch am wichtigsten für den Schreibprozess war wahrscheinlich die intensive Beziehung zwischen AFI und ihren Fans. Gerade in den letzten Jahren der inzwischen 18jährigen Bandgeschichte hat sich diese Bindung noch weiter verstärkt. 2006 stieg „decemberunderground“ auf Platz #1 der US-Charts ein und verkaufte fast 200 000 Exemplare allein innerhalb der ersten Woche. Es folgten ausverkaufte, gefeierte Shows vor mehr als zehntausend Fans in der California Long Beach Arena und Bill Graham Civic Arena in San Francisco, die Band trat in der renommierten TV-Show Saturday Night Live und bei Live Earth auf. Diese Erfahrungen mussten zwangsläufig einen Einfluss auf die netten Jungs aus Ukiah in Kalifornien haben, die 1991 eine Punkband gründeten, um vielleicht ein paar Singles und ein, zwei Alben zu veröffentlichen.

„Das Album handelt viel von der großen Anziehung von privaten Intimitäten, die einen eigentlich nichts angehen und dem Verlust des Glaubens, man könne alleine die gesamte Welt beeinflussen“, erklärt Havok, „dieser Verlust ist erstrebenswert, man sollte sich nicht dagegen wehren...Mit den heutigen Medien haben wir einen so schnellen und all umfassenden Zugang zu den Trivialitäten von Jedermanns Leben. Alle frönen diesem Verlangen, alles von allen zu wissen – von der Bettwäsche, in der jemand schläft bis zur Antwort auf die Frage, ob jemand an Geister glaubt.“

„Crash Love“ ist das erste AFI Album, das solch verbreitete sozial-politische und beobachtende Perspektiven beinhaltet. Die dunklen, persönlichen AFI Lyrics kommen auch nicht zu kurz, wie auf dem grandiosen Stück „Medicate“ und die detailreiche Beschreibung einer Dominant-Devot-Beziehung oder der krankheitsbedingte Weg in den Tod auf „End Transmisson“. An anderer Stelle tauchen die neueren glänzenden Momente auf, wie in dem sich selbsterklärendem „Darling I Want To Destroy You“, „Veronica Sawyer Smokes“, das das Smiths-Eske Gitarrenspiel von Jade Puget mit Herzschmerz paart, der entsteht, wenn man von einem Teenie-Idol bitter enttäuscht wird. „Beautiful Thieves“ handelt von Charakteren, denen das Schicksal so wohl gesonnen ist, dass schlechte Handlungen keine Konsequenzen haben. Auf „Too Shy To Scream“ geht es um eine leidenschaftliche, aber nicht erreichbare Bewunderung – im Kontrast dazu steht eine beeindruckende akustische Kulisse, angetrieben von Hunter Burgans Bass und Adam Carsons Schlagzeug.

Es muss einfach gesagt werden: Auf „Crash Love“ spielen die Bandmitglieder Puget, Burgan, Carson so konzentriert, tight und direkt wie nie zuvor. Während auf „Sing The Sorrow“ und „decemberunderground“ das Songwriting die Band in Atmosphären eintauchen ließ, die schwermütige Reiche kreierten, die die Songs nahezu verschlungen, gibt es auf „Crash Love“ laut Carson „einen kompakten Sound, der entstand, weil wir alle zu viert gleichzeitig in einem Raum spielten. Du hörst einfach die Band. Bei „Sing The Sorrow“ und in gewisser Weise auch bei „decemberunderground“ konnten wir erste Erfahrungen sammeln, wie es ist, eine Platte mit großem Budget aufzunehmen, das führte zu sehr dichten Arrangements, elektronischen Spielereien, Overdubs usw. Das ist an sich nichts Schlimmes, aber diesmal hatten wir 14 Songs, die nur durch unsere Instrumente schon perfekt klangen und wir wollten diese Energie einfangen.“

Nachdem das Studio erobert wurde mit vierzehn Songideen, konnten Pudget und Burgan uneingeschränkt ihre neuen Herangehensweisen an ihre Instrumente ausleben. Sie reduzierten die Soundwand. Es folgte der eigentliche Schreibprozess, den Pudget rückblickend den „besseren Teil des Jahres“ nennt. Ende 2008 kam die Band mit den Produzenten Joe McGrath und Jacknife Lee zusammen, um ernsthaft mit den Arbeiten zu „Crash Love“ zu beginnen. „Wir jammen nicht“, erklärt Pudget, „aber wir hatten das Material komplett fertig, als wir mit den Aufnahmen anfingen, so dass wir uns mehr auf den Sound und die Performance konzentrieren konnten. Heraus kam ein sehr interessanter Sound. Wir endeten zum Beispiel damit, „Shabby Chic“ ästhetisch aufzunehmen: Die einzelnen Spuren sind sehr rau, grob und aggressiv; zusammen gefügt hören sie sich einfach wunderschön an.“

Carson ergänzt: „Ich bin selber eher interessiert daran, wie es ACDC schaffen, so fett zu klingen: Sounds, die sehr mächtig klingen, aber nicht unbedingt ein Stadium brauchen, sondern auch in einem Club vor 800 Leuten funktionieren“.

Carson spricht aus Erfahrung, er hat 1991 zusammen mit Havok AFI gegründet und kennt diese Größenordnung und auch noch viel kleinere Clubs.
Innerhalb eines Jahres druckte die damalige Bandbesetzung 200 Kopien der 7“ Split-EP „Dork“ zusammen mit der aus Schulkameraden bestehenden Band Loose Change, in der auch Pudget Mitglied war. Es folgten Singles, EPs und Compilation-Beiträge, ehe die ersten AFI Alben „Answer That And Stay Fashionable“ 1995 und „Very Proud Of Ya“ 1996 erschienen, auf denen ein unverwechselbarer jugendhafter, leidenschaftlicher, ungestümer Ostküsten Hardcore-Punk Style zu hören war. Die Band spielte überall da auf der Welt, wo man sie ließ.

Die ersten Anzeichen für eine zukünftig abwechslungsreichere und reifere Richtung gab es 1997 auf dem dritten Album „Shut Your Mouth And Open Your Eyes“, auf dem Burgan seinen Einstieg als Bassist feierte und der 1998 folgenden EP „A Fire Inside“. Es verging ein weiteres Jahr, ehe die Bandbesetzung mit dem Gitarristen Pudget komplettiert wurde. Das Album „Black Sails In The Sunset“ erschien 1999, ehe mit der fünften Platte „The Art Of Drawning“ der Durchbruch gelang. Auf ihr war der ganze AFI Sound perfekt umgesetzt und bis ins Detail ausgearbeitet, die Single „Days Of The Phoenix“ fand sogar ihren Weg ins Radio.

Mit dem sechsten Longplayer „Sing The Sorrow“ schafften AFI einen großen ambitionierten Schritt vorwärts. An den Reglern saßen die Produzenten Jerry Finn und Butch Vig und weiteten den musikalischen Horizont der Band in alle Richtungen aus: Auf der ersten Single „Girl's Not Grey“ war die Band dem Pop so nahe, wie nie zuvor, während es auf dem Live-Favoriten „Death Of Seasons“ stampfende Industrial Rhythmen und einen traurigen Refrain zu hören gibt, bevor er sich in einer Dissonanz voller Schrei und Angst auflöst. An anderer Stelle auf der Platte hält „Silver And Cold“ bittersüße, balladeske Strophen bereit, die in einem unkaputtbaren Refrain explodieren, während „Leaving Song Part 2“ und „Dancing Through Sunday“ die AFI typischen Refrains zeigt – wild und rasend dargeboten von perfekt spielenden Musikern.

Die treuen Fans machten den Sprung mit und viele neue sprangen auf den immer schneller werdenden AFI-Zug auf: „Sing The Sorrow“ verkaufte sich mehr als eine Million Mal in den USA und „Girl’s Not Grey“ gewann den MTV2 Publikumspreis 2003. Endlich waren auch die strengsten Kritiker überzeugt und AFI fanden sich in etlichen Bestenlisten 2003 wieder – in der New York Times, der USA Today, Guitar World, Spin, Revolver und der Alternative Press.

„Ich war schwer beeindruckt und bin es immer noch“, erinnert sich Burgan. „Es ist alles einfach aufgrund unserer Arbeit passiert und ehrlich gesagt, tue ich mich schwer damit, das zu begreifen.“
Die Band war immer noch benommen als das sechste AFI Album „decemberunderground“ am 6.6.06 veröffentlicht wurde und gleich auf Platz #1 schoss. Mit 182 000 verkauften Exemplaren innerhalb der ersten Woche verdrängten sie sogar die Dixie Chicks von ihrer wochenlangen Führungsposition. Produziert von dem leidenden Jerry Finn, der 2008 an Gehirnblutungen verstarb, wurde das Album der größte Erfolg der Band. „Miss Murder“ schaffte es auf #7 der Entertainment Weeklys zehn besten Songs 2006 und auf #15 der Rolling Stone Jahrescharts. Andere „decemberunderground“ Songs wurden auf Anhieb zu Klassikern für die Fans, inklusive dem kühlen und wunderschönen „Love Like Winter“, dem aggressiven „Kill Caustic“, und den melodiösen „Summer Shudder“ und „The Missing Frame“. Von „decemberunderground“ verkauften sich über eine Million Exemplare und es wurde das zweite Platinalbum in Folge. Die Band verkaufte Venues in der Größenordnung der Long Beach Arena in Kalifornien (13 500 Besucher) oder dem Bill Graham Civic Center in San Francisco (7 000) aus, sie wurden zur TV-Show Saturday Night Live eingeladen und spielten in New Jersey bei der 2007er Ausgabe des Live Earth Festivals.

Die Fans bekamen AFI oft zu sehen und das wollte die Band mit dem Transmission Projekt umdrehen. AFI baten ihre Fans Videos einzuschicken, die einen kurzen Einblick in die privaten Leben erlaubten. Die Gewinner hatten die Ehre, sich als Gastsänger auf der neuen Platte zu verewigen. Havok, Carson, Burgan und Puget sahen sich tausende Videos an, suchten sechs Gewinner heraus, die höchstpersönlich vom Tourmanager Smith Puget benachrichtigt wurden, um dann in Los Angelas ein Teil von „Crash Love“ zu werden. Deutlich zu hören sind sie auf dem Refrain zu „I Am Trying Very Hard To Be Here“. Und zum Valentinstag gab es eine selbst gebastelte Karte der Band als Dankeschön.

„Wir haben das Spiel umgedreht“, sagt Burgan, der zum Top Musik Twitterer bei den Shorty Awards gewählt wurde. „Wir haben in die Leben der Fans geschaut. Echte Menschen machen echte Dinge. Es war sehr aufschlussreich zu sehen, wer da draußen ist, was sie fühlen, was sie in ihren Leben so treiben. Die wissen alle längst, wer wir sind, es war spitze, sie mal kennenzulernen. Wir waren immer als Band ein eigener Staat und haben durch die engere Bindung zu den Fans dieses Gefühl verloren.“

Wenn die Qualität von „Crash Love“ ein Hinweis darauf ist, dann wird diese Bindung sich weiter verfestigen. „Ich bin so stolz auf diese Platte, ich glaube wirklich, es ist das beste AFI-Album. Es fühlt sich so an, als ob wir unser erstes zeitloses Album aufgenommen hätten. Wir haben das gar nicht darauf angelegt, du kannst es gar nicht bewusst drauf anlegen, so was zu kreieren – aber ich bin definitiv davon überzeugt: Wir haben das Album gemacht, mit dem wir immer in Erinnerung bleiben werden.“